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    Berlin University Alliance wird als erster Exzellenzverbund Deutschlands weitergefördert

Die Freude in der Berlin University Alliance (BUA) ist groß, denn der erste Exzellenzverbund in Deutschland wird nun weitergefördert. Damit behauptet die BUA ihre wichtige Position in der deutschen Forschungslandschaft und stärkt den Wissenschaftsstandort Berlin. Die Exzellenzkommission bestätigte die strategische Leistungsfähigkeit der Verbundpartnerinnen Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ein großer Gewinn für die Brain City Berlin als Wissenschafts- und Innovationsstandort!  

Die Förderentscheidung von der Exzellenzkommission, bestehend aus dem Committee of Experts sowie den Minister*innen des Bundes und der Länder, die für Wissenschaft und Forschung zuständig sind, bestätigten die Bedeutung der BUA. Im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz am 12.03.2026 erklärte Dr. Ina Czyborra, die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, dies als einen „großen Erfolg für den Wissenschaftsstandort Berlin“.  

Die Entscheidung erkennt die bisherige Entwicklung und Arbeit des Exzellenzverbundes an. Zugleich setzt sie ein deutliches Zeichen für die strategische Agenda der kommenden Förderperiode 2027 bis 2033. Ziel der Berlin University Alliance bleibt es, laut Website der BUA, Berlin als offenen Wissenschafts- und Innovationsraum weiterzuentwickeln, Spitzenforschung zu stärken und nachhaltige Impulse für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu setzen. Frau Czyborra erklärte, dass dies bereits international unter dem Namen „Berliner Modell“ bekannt sei und sich immer weiter durchsetze. 

„Gemeinsam sind wir stärker“ 

In den sieben Jahren seit Gründung der BUA hat sich die Wissenschaft und Innovation in der Brain City Berlin bereits gewandelt. Beispiele wie die Gründung der Berlin Research 50 als Verbund der außeruniversitären Forschungsinstitute, die Kooperation Berlins mit der University of Oxford und der Erfolg von JUNI als gemeinsame Startup Factory Berlin-Brandenburg zeigen, was dank der BUA-Kooperation alles möglich ist.  

Nun stehen die nächsten sieben Jahre an, in denen es unter dem Motto „Beyond Boundaries“ verstärkt darum geht, die Zusammenarbeit innerhalb Berlins, aber auch bundesweit und weltweit auszuweiten. „Gemeinsam sind wir stärker“, betonte Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin und Sprecher der BUA. Er schaltete sich aus Seoul dazu, wo er Tipps aus der BUA an die dortigen Universitäten weitergibt, die vom Berliner Modell lernen möchten. Er erklärte:  

„Diese Entscheidung bestätigt unseren gemeinsamen Weg. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass strategische Kooperation zwischen starken Partnerinstitutionen nachhaltige Wirkung entfaltet. Wir haben nicht nur Projekte umgesetzt, sondern ein belastbares Forschungsökosystem aufgebaut. Die Berlin University Alliance steht für Zusammenarbeit über institutionelle und disziplinäre Grenzen hinweg – und genau darin liegt ihre Zukunftsfähigkeit. Für die Freie Universität Berlin ist dieser Verbund gelebte Kooperation und damit die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Organisation.“ 

Zukunftsideen zum Nutzen der Gesellschaft 

Auch Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, unterstrich die Zukunftsperspektive der BUA sowie die Verantwortung, die der Verbund hat: „Wir werden unsere Forschung noch stärker mit gesellschaftlichen Herausforderungen verbinden, den Austausch mit der Gesellschaft intensivieren und internationale Kooperationen weiter ausbauen. Jeder Euro für die Wissenschaft ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Die Humboldt-Universität zu Berlin ist ein integraler Bestandteil dieses Verbunds und trägt mit ihren Stärken zu dessen Erfolg bei. Gemeinsam werden wir als Partnerin der weltweit sichtbaren Berlin University Alliance die globalen Herausforderungen angehen, die eine Universität allein nicht bewältigen kann.“ 

Prof. Dr. Geraldine Rauch, Präsidentin der Technischen Universität Berlin, erklärte die zentrale Stellung der Wissenschaft in Zeiten weltweiter gesellschaftlicher Umbrüche. „Im Verbund der Berlin University Alliance können wir gesellschaftlich einen Unterschied machen“, sagte sie. Schwerpunkte wie grüne Chemie oder Künstliche Intelligenz, die die TU Berlin in den Exzellenzverbund einbringt, zeigen, wie das Leitbild der BUA gelebt wird: „Wir haben die Ideen für die Zukunft. Zum Nutzen der Gesellschaft.“ 

Die Brain City Berlin als vernetztes Forschungsökosystem 

Für die Charité – Universitätsmedizin Berlin sprach ihr Vorsitzender Prof. Dr. Heyo K. Kroemer: „Die Berlin University Alliance zeigt, wie durch strategische Zusammenarbeit zwischen Spitzeninstitutionen Innovation sowie Wissens- und Technologietransfer beschleunigt werden können. […] So kann der Standort Berlin auch in Zukunft international sichtbar, innovativ und wirkungsvoll auftreten.“ 

Für die kommende Förderphase nimmt die Berlin University Alliance die folgenden strategischen Handlungsfelder in den Fokus: 

  • Stärkung gemeinsamer Forschungsinfrastrukturen 

  • Förderung von Talenten auf allen Karrierestufen 

  • Intensivierung internationaler Partnerschaften 

  • Ausbau von Transfer, Innovation und gesellschaftlichem Dialog 

  • Weiterentwicklung des Prinzips der offenen Wissenschaft 

Die Weiterförderung unterstreicht die nationale und internationale Bedeutung Berlins als Wissenschaftsmetropole. Zugleich bleibt die nachhaltige Stärkung der Grundfinanzierung der Hochschulen eine zentrale Voraussetzung für langfristigen Erfolg. 

Die Berlin University Alliance 

Die Berlin University Alliance, der Exzellenzverbund von Freier Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technischer Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin, positioniert Berlin als einen der führenden Wissens- und Innovationsräume der Welt, in dem über Disziplinen und Gesellschaftsbereiche hinweg integriert zusammengearbeitet wird. Gemeinsam trägt dieses Ökosystem zum nachhaltigen Gelingen der großen Transformationen bei. Die Berlin University Alliance wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und dem Land Berlin im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert. 

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