• Kerstin Nitsche im Medienraum

    Kerstin Nitsche, Evangelische Hochschule Berlin

Kerstin Nitsche, M. A. kam nach dem Studium der Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt nach Berlin. Die gelernte Erzieherin arbeitet seit 2008 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die EHB, um die Akademisierung des Arbeitsfeldes Kindheitspädagogik aktiv mitzugestalten. Zurzeit sorgt die Referentin für eLearning zusammen mit ihrem Team für einen reibungslosen Ablauf der Online-Lehre an der Hochschule. 

 

WER ODER WAS IST FÜR SIE AN DER EHB UNVERZICHTBAR?

Für mich sind die Begegnungen mit den Menschen unverzichtbar. Mir ist wichtig, die Studierenden zu begleiten, sie auf dem Weg zur*zum professionellen Pädagog*in zu unterstützen, aber auch die enge Zusammenarbeit mit meinen Kolleg*innen. Ich mag den hochschulweiten Austausch und auch, mit ihnen gemeinsam Lösungen zu finden.

WAS MACHT E-LEARNING FÜR SIE SO SPANNEND?

Ich hatte schon immer ein Faible für Technik und Software und bin sehr experimentierfreudig. Bereits im Studium belegte ich Seminare zum eLearning. Später habe ich im Beruf versucht, gute technische Lösungen für pädagogische Anliegen und Aufgaben zu finden. An der EHB testen wir im Kollegium seit Jahren verschiedene Tools, um Blended-Learning-Formate bekannter zu machen und die Digitalisierung voranzubringen. Aber erst durch die pandemiebedingte Situation bekam eLearning einen neuen Stellenwert.  Aus dem Stand wurde 2020 das Referat eLearning gegründet; seitdem studieren, forschen und arbeiten wir vollständig online an der EHB. Als größte Herausforderung sehe ich inzwischen die Distanz: Wir gestalten heute digitale Gruppenarbeiten, führen routiniert Video-Besprechungen durch und besuchen Praktikumsstellen – alles digital. Langsam wird es wieder Zeit für echte Begegnungen und Beziehungen auf Augenhöhe, statt durch die Kamera. Dann zeigt sich, welchen Platz das eLearning im Alltag der EHB einnehmen wird.

MIT WEM WÜRDEN SIE GERNE EINEN KAFFEE TRINKEN?

Da fällt mir spontan Barbara Schöneberger ein. Sie hat einmal in einem Interview gesagt, dass sie ihren Job als den einer Dienstleisterin versteht: „Wenn jemand zu mir sagt: Laufen Sie so herum über die Bühne“ – ja, dann mach ich das eben. Damit konnte ich mich sehr identifizieren, denn obwohl ich eine eigene (pädagogische) Haltung habe und diese versuche umzusetzen, stelle ich mich auch immer gerne in den Dienst der Sache.

WARUM WIR?

Die EHB ist ein christlicher Arbeitgeber mit vielen religiösen Elementen, die wir auch in unserem Alltag erleben und spüren. Ich finde es schön, daran teilhaben zu dürfen. Als Mitarbeiterin an einer kleinen Hochschule genieße ich auch die kurzen Wege über den Campus und das familiäre Klima.

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