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Wissenschafts-
metropole Berlin

Innovationen, Vielfalt und Exzellenz

Berlin – einer der spannendsten und facettenreichsten Wissenschaftsstandorte Europas. Die Stärken der Brain City Berlin sind zugleich ihre Charakteristika.

Die inhaltliche Bandbreite der Berliner Wissenschaftslandschaft ist außergewöhnlich groß. Für fast jedes forschungsbezogene Thema bietet die Brain City eine Kompetenz.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Weltrang forschen an mehr als 70 außeruniversitären Einrichtungen.

Von den vielfältigen Kooperationen zwischen den verschiedenen Institutionen profitieren Forschende und Unternehmen zugleich. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft entstehen zukunftsorientierte Lösungen, Ansätze und Innovationen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt prägen das einzigartige akademische, kulturelle und wirtschaftliche Klima der Hauptstadt. Sie alle schätzen die intensive Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen und Disziplinen.

Die Auszeichnung der Berlin University Alliance im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern verdeutlicht das hohe Niveau der Berliner Spitzenforschung. Zugleich unterstreicht der dem Universitäts-Bündnis verliehene Titel „Exzellenz Universität“ das Erfolgspotenzial des Berliner Kooperationsgedankens.

Berlin verfügt über eine der dichtesten Wissenschafts- und Forschungslandschaften mit großer Vielfalt und Breite. Auf engem Raum vereinen wir exzellente Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Technologieparks, Start-ups und innovative Unternehmen, kulturelle Institutionen und politische Entscheidungsträger. Genau diese Dichte und Vernetzung machen Berlin international attraktiv.

Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege

Forschungsschwerpunkte in Berlin

Das Deutsche Zentrum der Digitalisierung

In der Hauptstadt wird Digitalisierung erforscht und vorangetrieben. Zentrale Knotenpunkte der Digitalisierungstrategie sind folgende Einrichtungen:

The Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD)

BIFOLD bündelt als Leuchtturm der Spitzenforschung die KI-Expertise der Hauptstadt. Es entstand Anfang 2020 durch einen Zusammenschluss des Berlin Big Data Center (BBDC) und des Berliner Zentrums für Maschinelles Lernen (BZML).

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Einstein Center Digital Future (ECDF)

Die interuniversitäre und interdisziplinäre Allianz zur Förderung und Erforschung der Digitalisierung der Gesellschaft. Das ECDF ist eine Public-Private-Partnership (PPP) aus mehr als 30 Unternehmen und Organisationen, allen vier Berliner Universitäten, der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie mehr als zehn Forschungsinstituten aus der Berliner Wissenschaft. Das ECDF hat 2017 seine Arbeit aufgenommen. 2023 startete das ECDF in seine zweite Förderphase.

Die drei Themenfelder: Gesellschaftliche Transformation, Vernetzte Gesundheit und Nachhaltige Städte. 

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Weizenbaum-Institut

Das Deutsche Internet-Institut ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundprojekt aus Berlin und Brandenburg. Das Konsortium besteht aus allen vier Berliner Universitäten (inkl. UdK Berlin) sowie der Universität Potsdam, dem FOKUS Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

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Fraunhofer Leistungszentrum "Digitale Vernetzung"

In Verbindung mit den vier Berliner Fraunhofer-Instituten FOKUS, HHI, IPK und IZM werden hier z. B. die Zukunftsstadt oder die Digitalisierung von Industrie und Produktion untersucht.  Im Zentrum der Arbeit stehen Technologien und Lösungen, die der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung sämtlicher Lebensbereiche Rechnung tragen.

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Medizinische Forschung
in Berlin

Ein dynamischer Gesundheitsstandort

Weltweit renommierte Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, erstklassige Kliniken, innovative Start-ups. Die Brain City Berlin zählt zu den wichtigsten Standorten der Gesundheitswirtschaft in Deutschland.

© Charité | Wiebke Peitz

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Über 24.332 Beschäftigte, darunter 5.741 Forschende, Ärztinnen und Ärzte und 341 Professorinnen und Professoren. 10.182 Studierende sind an der Charité eingeschrieben. Die Charité ist mit 3.200 Betten eine der größten Universitätskliniken Europas und das Zentrum der medizinischen Forschung in Berlin. (Stand: Dezember 2024)

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Berlin Institute of Heath at Charité (BIH)

Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung ist Teil der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Forschungsbereiche sind Translation und Präzisionsmedizin.

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Das Deutsche Herzzentrum der Charité (DHZC)

Die Spezialklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt als eines der führenden und größten Herzzentren Europas. Das DHZC entstand 2023 durch den Zusammenschluss der herzmedizinischen Einrichtungen des Deutschen Herzzentrums Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Es ist an den drei klinischen Campi der Charité verortet: dem Campus Virchow-Klinikum, dem Campus Charité Mitte und dem Campus Benjamin Franklin.

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© FritschFoto

Berlin-Buch

Als einer von 11 Berliner Zukunftsorten ist Berlin-Buch auf Lebenswissenschaften spezialisiert. Rund  6.500 Menschen arbeiten hier in der Gesundheitswirtschaft. Herzstück des Wissenschafts-, Medizin- und Technologiestandorts im Nordosten Berlins ist der 32 Hektar große Campus Berlin-Buch. Exzellente Forschungsinstitute auf den Gebieten der molekularen Medizin und Pharmakologie sowie der klinischen Forschung sind hier zu Hause (u. a. MDC) und einer der größten Biotechparks Deutschlands.

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© Max Delbrück Center | Svea Pietschmann

Max Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)

Das MDC ist ein biomedizinisches Forschungszentrum. Als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft setzt sich das 1992 gegründete MDC für den medizinischen Fortschritt etwa im Bereich der Krebsforschung ein. Es trägt den Namen des Nobelpreisträgers Max Delbrück, einem der Begründer der modernen interdisziplinären Genetik und Molekularbiologie.

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Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene (MPUSP)

Das 2018 von der Nobelpreis-Trägerin Emmanuelle Charpentier gegründete MPUSP ist ein unabhängiges Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Zielsetzung: Die Grundlagenforschung zu pathogenen Bakterien und Viren zu stärken, die beim Menschen Krankheiten verursachen. Das MPUSP befindet sich auf dem Campus Charité Mitte.

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Berlin hat alle Voraussetzungen, ein wichtiger Impulsgeber für biomedizinische Innovation in Deutschland und Europa zu werden. Die Stadt verfügt über eine enorme Dichte an biomedizinischen Forschungsinstituten, die Charité als Europas größtes akademisches medizinisches Zentrum, vier Universitäten und eine vielfältige Start-up-Szene.”

Prof. Dr. Maike Sander, Max Delbrück Center für Molekulare Medizin

Berlin – ein international führender Standort auf dem Gebiet der Gesundheitswirtschaft

HealthCapital: Im Cluster der Gesundheitswirtschaft wird die Förderung Berlins als einer der führenden Standorte in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Life Sciences unterstützt. Denn die deutsche Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg nimmt international eine führende Position in der Gesundheitswirtschaft, Gesundheitsversorgung und den Life Sciences ein.

Weltmarktführer, renommierte Wissenschaftler, erstklassige Kliniken, innovative Startups und spezialisierte Fachkräfte aus der ganzen Welt arbeiten hier täglich gemeinsam an Spitzenleistungen für den regionalen und globalen Gesundheitsmarkt.

Big Data, Digital Health und Telemedizin sind Forschungsschwerpunkte der  innovativen Pharma-, Medtech- und Biotech-Unternehmen.
Eng vernetzt mit den vielen medizinischen Einrichtungen der Stadt, machen sie Berlin zu einem attraktiven Gesundheitsstandort.

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Geistes- und Sozialwissen-
schaften

Berlin zieht Fachgrößen aus aller Welt an

Von der Antike bis hin zu heutigen globalen Veränderungsprozessen – in Berlin trifft interdisziplinäre Expertise auf vielfältige Forschungsgebiete der Geistes- und Sozialwissenschaften.

Leibniz-Zentrum Allgemeine Sprachwissenschaft (ZAS)

Das ZAS ist in Deutschland einzigartig. Die Forschungseinrichtung widmet sich der Struktur, dem Erwerb und der Verarbeitung von menschlicher Sprache.

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Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL)

Literatur im interdisziplinären und interkulturellen Diskurs: Das unabhängige Institut erforscht Theoriegeschichte, Weltliteratur und Lebenswissen.

Weitere Informationen zum ZFL →

© WZBBernhard Ludewig

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

Das Institut treibt die Grundlagenforschung zu Innovationschancen moderner Gesellschaften im internationalen Vergleich voran.

Weitere Informationen zum WZB →

Berlin Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)

Die BBAW ist eine Fach- und Ländergrenzen überschreitende Vereinigung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit über 300-jähriger Tradition. 80 Nobelpreisträger prägen ihre Geschichte.

Weitere Informationen zum BBAW →

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Zukunftsorientiertes Forschungszentrum

Mathematische Wissenschaften
in Berlin

Die Brain City Berlin hat sich zu einem bedeutenden Zentrum für mathematische Forschung entwickelt – mit bahnbrechenden Ansätzen und Ergebnissen.

Einstein-Zentrum- Mathematik

2014 wurde das Zentrum als gemeinsames Projekt dreier mathematischer Forschungszentren eröffnet: Das DFG-Forschungszentrum Matheon, die Berlin Mathematical School und das Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik bündeln hier ihre Aktivitäten.

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Math+

In dem DFG-geförderten Exzellenzcluster „Berlin Mathematics Research Center MATH+" erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler institutions- und disziplinübergreifend neue Ansätze in der angewandten Mathematik. Im Fokus stehen mathematische Grundlagen zur Nutzung immer größerer Datenmengen in den Lebens- und Materialwissenschaften, in der Energie- und Netzwerkforschung sowie in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

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© Zuse Institut Berlin | Beauty

Zuse-Institut Berlin (ZIB)

Das ZIB ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut für angewandte Mathematik und datenintensives High-Performance-Computing. Themen sind hier vor allem Modellierung, Simulation und Optimierung. Das ZIB arbeitet eng mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.

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DFG-Forschungszentrum Matheon

Am Matheon wird anwendungsorientierte Mathematikforschung für Schlüsseltechnologien betrieben, z. B. in den Bereichen Biotechnologie, Mikro- und Optoelektronik sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Es ist ein Zusammenschluss der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der technischen Universität Berlin sowie der Forschungsinstitute WIAS (Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik) und ZIB (Zuse Institut Berlin). Seit 2014 wird das Matheon von der Einstein Stiftung Berlin gefördert.

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Deutsche Zentrum für Lehrerbildung Mathematik (DZLM)

Das Zentrum für Lehrerfortbildung im Fach Mathematik arbeitet bundesländerübergreifend, praxisnah und forschungsbasiert. Es ist ein Projekt des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).

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Quantentechnologie

Synergien zwischen Forschung
und Wirtschaft

Im Quantenjahr 2025 wurde es besonders deutlich: Die Brain City Berlin ist auch im Zukunftsfeld Quantentechnologie mit hochkarätigen Forschungseinrichtungen hervorragend aufgestellt. In Vernetzung mit kompetenzstarken Unternehmen entstehen hier innovative Produkte und Lösungen.  

© iStock | John D

Berlin Quantum

Die Vision dieser Initiative von Berliner Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Universitäten ist es, exzellente Forschung voranzutreiben. Darüber hinaus wird der Transfer von Quantentechnologien in vielfältige Anwendungsfelder gefördert. BERLIN QUANTUM ist offen für alle, die in Berlin mit Quantentechnologien arbeiten, sie entwickeln oder Teil des Ökosystems werden möchten.

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Aerospace

von Berlin aus ins All

Wissenschaft und Forschung sind Innovationstreiber der starken Berliner Aerospace-Industrie. Das gilt insbesondere für die Bereiche Kleinsatelliten, Drohnentechnologie und "New Space". Mit mehr als 80 Start-ups boomt die New-Space-Industrie in der Brain City Berlin.

Aus den Berliner Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen heraus entstehen zahlreiche Spin-offs: Die TU Berlin ist übrigens weltweit die Universität mit den meisten Satelliten im Orbit.

© Berlin Partner | FTB-Werbefotografie

Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Das DLR-Institut in Berlin ist ein weltweit führendes Kompetenzzentrum für optische Sensorsysteme und deren Einsatz in Planetenforschung, Erdbeobachtung und Sicherheit.

Weitere Informationen zum DLR →

Institut für Luft- und Raumfahrt (ILR) der TU Berlin

Das 1995 gegründete ILR fokussiert sich auf die Lösung gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanter Problemstellungen der Luft- und Raumfahrt. In der Forschung und Entwicklung von Satelliten nimmt es eine führende Rolle ein.

Weitere Informationen zum ILR →

Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA)

Ziel dieses Luft- und Raumfahrtnetzwerks ist es Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aktiv miteinander zu vernetzen und die Weiterentwicklung der Luft- und Raumfahrt in Berlin und Brandenburg zu fördern.

Weitere Informationen zum BBAA →

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Wir wollen der Industrie die Möglichkeit geben, sich auf dem Mond anzusiedeln und die Besiedelung des Mondes vorantreiben. Das wird auch der Menschheit helfen, denn es werden neue Technologien und neue Forschungsgebiete entstehen."

Irene Selvanathan
Gründerin und Geschäftsführerin Neurospace