Beste Chancen für junge Talente
Die Berliner Wissenschaft bildet nicht nur hochqualifizierte Talente aus, sondern gehört auch zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Rund 200.400 Studierende sind an den Berliner Hochschulen eingeschrieben (Stand März 2025), 20 Prozent von ihnen kommen aus dem Ausland. Jährlich schließen mehr als 33.000 Absolvent*innen aus über 1.000 Studiengängen ihr Studium ab. Und etwa 20.000 Menschen arbeiten allein in der universitären Forschung und Lehre.
Mein Tipp wäre, dass es auch andere Wege in die Wissenschaft gibt als den Klassischen über den PostDoc und die Juniorprofessur. Bleibt offen und folgt eurem Herzen!"
Prof. Dr. Christina Kratsch,
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Vielfältige Wege in die Wissenschaft
Unsere Brain City Botschafter*innen sind das beste Beispiel: Wissenschaft in Berlin ist vielfältig und spannend. Sie bietet Entfaltungsspielraum und hochkarätige Kontakte.
Geschlechter- politik der Brain City Berlin
Berlin nimmt im bundesweiten Gleichstellungsvergleich seit 2005 kontinuierlich den Spitzenplatz ein. An den Berliner Hochschulen ist Frauen- und Geschlechterforschung durch ausgewiesene Professuren, etablierte Forschungszentren und Gender Studies fest verankert. Das Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP) fördert mit rund 3,8 Millionen Euro jährlich die Repräsentanz von Frauen auf Qualifikationsebenen und Professuren. Im Berliner Dialog für Gleichstellung arbeiten Landesregierung, Hochschulleitungen und Gleichstellungsbeauftragte eng zusammen, um Berlins Vorreiterrolle in der Geschlechtergerechtigkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Studieren in Berlin:
an Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder Privat- hochschulen
Studieren: das geht in Vollzeit oder in Teilzeit, dual oder berufsbegleitend. Die Möglichkeiten für angehende Akademikerinnen und Akademiker in Berlin sind vielfältig und bieten unterschiedliche Vorteile. Die Auswahl an Hochschulen der Berliner Wissenschaftslandschaft ist zudem sehr umfangreich:
Berlin ist Deutschlands Gründerhauptstadt. Rund 500 Start-ups gehen hier jedes Jahr an den Start, darunter viele innovative Spin-offs aus der Wissenschaft in Zukunftsfeldern wie DeepTech, BioTech oder NewSpace. Möglich macht das die hohe Inter- und Intradisziplinarität der Forschung an den Universitäten, Hochschulen und außeruniverisitäten Forschungseinrichtungen der Brain City Berlin.
Über Start-up-Programme und fachspezifische Inkubatoren wird der Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gezielt angeschoben und gefördert.
- Science & Startups: Verbund der Gründungszentren der Berlin University Alliance (Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie Charité – Universitätsmedizin Berlin). Das Ranking "Europe’s Leading Start-up Hubs" listete Science and Startups 2025 unter den Top 20.
- Startup Incubator Berlin (SIB): Gründungszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.
- HTW Startup: Gründungszentrum der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.
- BHT Startup Hub: Mit dem Lean-Incubator-Programm unterstützt die Berliner Hochschule für Technik Erstgründer-Teams und Start-ups in der Frühphase.
- Chemical Invention Factory (John Warner Center for Start-ups in Green Chemistry“, CIF): Der auf Grüne Chemie spezialisierte Incubator soll 2026 auf dem Gelände der TU Berlin in Charlottenburg eröffnen. Das CIF wird Chemie-Start-ups Büros, Labore und analytische Geräte zur Verfügung stellen.
- Leap Quantum Technology Hub: Schwerpunkt des 2023 in Berlin-Adlerhof eröffneten Coworking-Space ist der Bereich Quantentechnologien (QT). Leap verbindet innovative Köpfe aus der Start-up-Szene mit Forschenden der Berliner QT-Branche.
- Bayer Co.Lab Berlin: Ende 2024 ging Bayer mit seinem neuen Life-Science-Inkubator an den Start. Das Co.Lab Berlin ist Teil des globalen Bayer-Netzwerks von Life-Science-Inkubatoren in wichtigen Innovationszentren wie Cambridge (USA), Kobe (Japan) und Shanghai (China).
- K.I.E.Z. - Künstliche Intelligenz Entrepreneurship Zentrum: Diese Initiativen von Science & Startups fördert und unterstützt junge Unternehmer im Bereich der Künstlichen Intelligenz: mit wissenschaftlichem Know-how sowie Zugang zu Kapital, Industriepartnern und Talenten.
- Food Campus Berlin: Der Innovationscampus für die Zukunft der Ernährung entsteht in Berlin-Tempelhof. Die Fokusthemen sind: Smarte Proteine, Personalisierte Ernährung, Krieslaufwirtschaft Circular Economy und Robotics/ KI.
- BerlinBioCube: Das 2023 eröffnete Gründerzentrum bietet Life-Science-Unternehmen auf fünf Geschossen insgesamt 8.000 Quadratmeter Platz für moderne Labore, Büros und Gemeinschaftsflächen. Angesiedelt ist es auf dem Gelände des auf Lebenswissenschaften spezialisierten Campus Berlin-Buch.
- Zukunftsorte Berlin: Die elf Berliner Zukunftsorte sind lebendige Ökosysteme aus Wissenschaft und Wirtschaft – mit hoher Innovationskraft. Jeder Zukunftsort hat einen Schwerpunkt. In Gründerzentren und Co-Working-Spaces sitzen dort jeweils zahlreiche Start-ups, die von der direkten Nähe zu Forschung und Wirtschaft profitieren. Die "Mutter" aller Zukunftsorte ist der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof.
- Dahlem Research School (Freie Universität Berlin)
- Humboldt Graduate School (Humboldt-Universität zu Berlin)
- Center for Junior Scholars, CJS (Technische Universität Berlin)
Zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Brain City Berlin tragen zudem die Graduiertenschulen bei. Sie verstärken die Internationalisierung des Wissenschaftsstandorts Berlin und tragen maßgeblich dazu bei, die Berliner Spitzenforschung mit talentiertem Nachwuchs zu stärken. Zu den Graduiertenschulen in Berlin zählen unter anderem:
Nutzt Programme wie STARTUP TEENS oder das EXIST-Gründerstipendium, um euch Unterstützung oder eine erste Equity-freie Finanzierung zu sichern. Baut schnell ein ‚Minimum Viable Product‘ (MVP) als Grundversion eures Produkts, um es zu testen. Vor allem aber: Habt keine Angst, eure Idee zu teilen – je mehr ihr mit Menschen darüber sprecht, desto wertvolleres Feedback bekommt ihr.“
Lia Carlucci
Food Campus Berlin
Aufgrund der Diversität von Berlin gibt es hier viel Potenzial: Praktikerinnen und Praktiker und viele Engagierte, die Neues entwickeln und erproben.“
Prof. Dr. Sarah Häseler
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
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