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Adlershofer Wissen: Das Forschungsforum 2026

© WISTA Management GmbH
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Was entsteht derzeit in den Laboren und Instituten von Adlershof? Einen Überblick gibt das Adlershofer Forschungsforum (AFF) am Mittwoch, 11. November 2026. Bei der eintägigen Konferenz im Erwin Schrödinger-Zentrum stellen Forschende der Humboldt-Universität zu Berlin, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und Unternehmen aktuelle Projekte vor. Gemeinsam ausgerichtet wird das Forum von der Humboldt-Universität, der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA e. V.) und der WISTA Management GmbH.

Das Forum findet alle zwei Jahre statt und bildet in diesem Jahr den Abschluss der Berlin Science Week. Unter dem Stichwort „Adlershofer Wissen“ zeigt es, woran am Standort gearbeitet wird, und bringt Menschen zusammen, die oft nur wenige Gehminuten voneinander entfernt forschen. Der Wissenschafts- und Technologiepark im Südosten Berlins ist einer der elf Berliner Zukunftsorte: Hier sitzen die naturwissenschaftlichen Institute der Humboldt-Universität neben außeruniversitären Forschungseinrichtungen und zahlreichen Technologieunternehmen.

Gerade diese Nähe macht ein Format wie das AFF sinnvoll. Wer weiß, woran die Nachbarn forschen, findet leichter Partner für gemeinsame Projekte. Damit steht das Forum für eine Stärke der Brain City Berlin: die kurzen Wege zwischen Universität, Forschungsinstituten und Wirtschaft. 

Von Lichtfrequenzen bis zur Batterie

Nach der Begrüßung durch Dr. Anja Sommerfeld von Berlin Research 50 (BR50) berichten Vertreter der drei Veranstalter in der „Newscorner Adlershof“ über Neuigkeiten vom Standort: Prof. Dr. Ulf Leser, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität, Prof. Dr.-Ing. Matthias Bickermann vom Vorstand der IGAFA und Roland Sillmann, Geschäftsführer der WISTA Management GmbH.

Im ersten Fachvortrag spricht Prof. Dr. Nathalie Picqué, Direktorin am Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI), über Frequenzkamm-Photonik. Am Nachmittag stellt Dr. Gustav Graeber, Nachwuchsgruppenleiter an der Humboldt-Universität und der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die Batterieforschung vom Material bis zur Sicherheit vor. In kurzen Impulsvorträgen unter dem Titel „Insight Adlershof“ kommen außerdem Forschende und Gründer*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft zu Wort, unter anderem von den Adlershofer Unternehmen NextGO Epi und Nanolope. 

Künstliche Intelligenz in der Diskussion

Welche Chancen und Risiken bringt künstliche Intelligenz für einen Forschungs- und Technologiestandort wie Adlershof? Darüber diskutieren auf dem Podium Vertreter*innen aus Unternehmen, Forschung, Studium und Technologiestiftung, darunter Prof. Dr. Franziska Emmerling (BAM), der Soziologe Prof. Dr. Philipp Staab (Humboldt-Universität) und Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin. Es moderiert Prof. Dr. Jan Mendling vom Institut für Informatik der Humboldt-Universität. 

Posterschau für den Nachwuchs

Nachwuchsforschende präsentieren ihre Arbeit in einer Posterschau. Zum Auftakt stellen sie ihre Poster in jeweils einer Minute vor; in den Pausen bleibt Zeit für Gespräche. Die drei besten Poster werden am Nachmittag mit 500, 200 und 100 Euro ausgezeichnet. Die Anmeldung zur Posterschau ist bereits geschlossen. Zum Abschluss lädt ein „Science Dating“ dazu ein, neue Kontakte zu knüpfen, ganz im Sinne des Austauschs in der Brain City Berlin. 

Auf einen Blick

  • Wann: Mittwoch, 11. November 2026, 9:30 bis 16:00 Uhr 

  • Wo: Erwin Schrödinger-Zentrum, Rudower Chaussee 26, 12489 Berlin 

  • Eintritt: frei 

  • Anmeldung: erbeten per E-Mail an events@igafa.de 

  • Barrierefreiheit: Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. 

  • Sprache: überwiegend Deutsch, einzelne Beiträge auf Englisch 

  • Programm und weitere Informationen: www.adlershof.de/forschungsforum