Dr. Alexandra Fedorets
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung - DIW
Zitat Dr. Alexandra Fedorets

Berlin, bleibe offen, tolerant und interessant für kreative Menschen aus aller Welt - denn von ihnen wird Wissenschaft gemacht!

Brain City Berlin Botschafterin: Dr. Alexandra Fedorets (DIW Berlin)

 

Dr. Alexandra Fedorets ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW in Berlin und betreibt dort Arbeitsmarktforschung, derzeit mit Schwerpunkt auf Evaluierung der Mindestlohnreform in Deutschland sowie in Zukunft mit Schwerpunkt auf Digitalisierung und deren Folgen.

Interview

Brain City Berlin: Dr. Fedorets, was ist der spannendste Aspekt Ihrer Forschung?

Dr. Fedorets: Durch die Datenevaluierung die Hintergründe und Konsequenzen der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen besser zu verstehen. Und manchmal kann man sogar neue Argumente für die politische Debatte liefern.

 

Brain City Berlin: Was gefällt Ihnen am Leben in Berlin?

Dr. Fedorets: Die Vielfalt und die Offenheit für Veränderungen.

 

Brain City Berlin: Von welchen Kooperationen profitiert Ihre Forschung?

Dr. Fedorets: Forschungskollegen in Berlin und Potsdam, Forschungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland, Geschäftsstelle der Mindestlohnkommission und einschlägige Ministerien.

 

Brain City Berlin: Welche Vorteile hat Berlin im Vergleich zu anderen Forschungsstandorten?

Dr. Fedorets: In Berlin sind Austauschmöglichkeiten für WissenschaftlerInnen ausgezeichnet. Neben den Initiativen, die einen Austausch zwischen Forschungsinstituten fördern, gibt es sehr viele Möglichkeiten, über den Tellerrand zu schauen – von Veranstaltungen mit Organisationen wie der OECD bis zu einer Begleitung der Arbeitsmarktkontrollen des Zolls.

 

Brain City Berlin: Was raten Sie jungen Menschen, die sich für ein Studium in Berlin interessieren?

Dr. Fedorets: Ich empfehle, von Anfang an zu versuchen, viele Sachen auszuprobieren – sich also neben dem Studium ein Praktikum zu suchen, zu Veranstaltungen zu gehen und fachrelevante Nebenjobs auszuüben. Das hilft nicht nur dabei, sich weiterzubilden, sondern auch die Studieninhalte besser zu verstehen und sich zu vernetzen.

 

Brain City Berlin: Welche Art von Entwicklung wünschen Sie sich von der Stadt?   

Dr. Fedorets: Dass der Fokus auf Berlin als Wissenschaftsstandort beibehalten wird.

 

Brain City Berlin: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Berliner Wissenschaften?

Dr. Fedorets: Dass Berlin ein gefragter Ort für exzellente WissenschaftlerInnen aus aller Welt wird.