• Innovationspreis Berlin Brandenburg: bis 21. Juni bewerben!

Auch in diesem Jahr erwarten Berlin und Brandenburg wieder eine hohe Beteiligung an dem von beiden Ländern ausgeschriebenen Wettbewerb. Bereits im vergangenen Jahr bewarben sich 221 Start-ups, etablierte Unternehmen und Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft für den Innovationspreis Berlin Brandenburg. Eine Rekordzahl. Gesucht werden Produkte, Konzepte und Lösungen, die beispielhaft für die Innnovationsfähigkeit und Wirtschaftskraft der Hauptstadtregion stehen.

„Dieser Prozess ist im Vergleich zur konventionellen Methode deutlich effizienter. Man spart große Mengen an Lösungsmitteln ein. Und für den Patienten bleibt am Ende ein günstigeres Produkt – zum Beispiel zur Bekämpfung von Krebs“, sagt Andreas Regnery, Mitbegründer des im Technologiepark Berlin-Adlershof ansässigen Unternehmens BELYNTIC. 2020 zählte das wissenschaftliche Start-up zu den sechs Preisträgern des Innovationspreises Berlin Brandenburg, mit dem die beiden Länder wegweisende Produkte, Konzepte oder Dienstleistungen aus der Hauptstadtregion auszeichnen.  Die von BELYNTIC entwickelte Innovation: Eine auf einem chemischen Linkermolekül (PEC-Link) basierende Technologie zur Reinigung von Peptiden (kurzen Proteinen).

Wer in diesem Jahr den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Preis nach Hause tragen wird, ist noch ungewiss. Denn noch bis zum 21. Juni haben etablierte Unternehmen und Start-ups mit Firmensitz in Berlin und Brandenburg Zeit, sich dafür zu bewerben – gern auch in Kooperation mit Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. 

Innovationen als Antworten auf neue Herausforderungen

Bereits 2020 verzeichnete der Wettbewerb, der bereits seit 1992 von den beiden Ländern gemeinsam vergeben wird, eine Rekordbeteiligung:  221 Gründer*innen, etablierte Unternehmen und Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft bewarben sich für den Innovationspreis Berlin Brandenburg – und das trotz der durch die Corona-Pandemie erschwerten Bedingungen. „Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass wir in einer Krise auf herausragende und wegweisende Innovationen angewiesen sind. Gemeinsam wollen wir diese sichtbar machen und fördern, um unsere Wirtschaft und Gesellschaft in der Hauptstadtregion nachhaltig zu stärken“, so Ramona Pop, Berliner Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Und Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach unterstrich: „Diesen Erfindergeist wollen wir auch in diesem Jahr wieder wecken. Denn Innovationen können einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten und Antworten auf neue Herausforderungen liefern.“

Der Preis ist eng verzahnt mit der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB 2025). Prämiert werden daher Produkte, Konzepte und Lösungen aus den innoBB 2025-Clustern:

  • Gesundheitswirtschaft
  • Energietechnik
  • IKT, Medien und Kreativwirtschaft
  • Optik und Photonik
  • Verkehr, Mobilität und Logistik

Jede/r der fünf Gewinner*innen des Innovationspreises 2021 erhält eine Prämie von 10.000 Euro. Für sozial besonders relevante Innovationen kann die Jury einen Sonderpreis vergeben. Die Nominierten des diesjährigen Preises werden am 8. Oktober bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet am 26. November 2021 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung statt. (vdo)

 

Mehr Informationen

www.innovationspreis.de

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