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    Corona-Virus – Was passiert in der Brain City Berlin?

Öffnungsperspektiven für Berliner Hochschulen: Ab dem 4. Juni werden die pandemiebedinte Einschränkungen angesichts sinkender Inzidenzzahlen in Studium und Lehre schrittweise gelockert. Unter Einsatz von Hygienekonzepten und Teststrategien soll wieder mehr Präsenz auf dem Campus möglich sein. Darauf haben sich die die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen am 26. Mai geeinigt. Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen leisten viele hochkarätige Expert*innen der Brain City Berlin wichtige Arbeit: Sie forschen, informieren, klären auf und stehen Politik und Gesellschaft beratend zur Seite. Wo finden Sie welche Informationen? Und welche Maßnahmen umfassen die aktuellen Regelungen für die Berliner Hochschulen? Hier eine Übersicht.

Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor auch den Betrieb von Forschung, Lehre und Verwaltung an den Berliner Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Anwendung findet weiterhin der Berliner Stufenplan für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen. Der Plan umfasst drei Stufen. Seine Zielsetzung: den Hochschulen größtmögliche Planungssicherheit für die Durchführung von Lehre und Forschung zu geben und zugleich den Infektionsschutz sicherzustellen. Bereits im Oktober standen zwei der Corona-Ampeln des Landes Berlin auf Rot.

Aktuelle Betriebseinschränkungen für die Berliner Hochschulen

Angesichts sinkender Inzidenzzahlen werden ab dem 4. Juni die geltenden Einschränkungen im Studien- und Lehrbetrieb gelockert und unter Einsatz von Hygienekonzepten und Teststrategien wieder mehr Präsenz auf dem Campus ermöglicht.

Hochschulbibliotheken werden dann für Präsenzleihe öffnen und auch PC-Pools, Arbeitsplätze und Labore können wieder genutzt werden. Erlaubt wird zudem grundsätzlich die Durchführung von Praxisformaten in Kleingruppen.

Ab dem 18. Juni werden die Hochschulen ihre Präsenzanteile in Studium und Lehre weiter erhöhen, möglich wird dann neben Praxisformaten auch die Durchführung weiterer Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz. Zudem können die Mensen des Studierendenwerks Berlin im Juni ihren Betrieb sukzessive wiederaufnehmen und Speisen zunächst zur Abholung anbieten.

Details listet die Pressemitteilung der Berliner Senats vom 26.06.2021

Die vereinbarten Öffnungsschritte sind in einem gemeinsamen Papier der Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und der Berliner Hochschulen festgehalten.

Corona-Maßnahmen an Berliner Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Informationen und Aktionen der Berliner Wissenschaft zum Corona-Virus

Berliner Wissenschaftseinrichtungen erbringen einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Corona-Virus. Darüber hinaus leisten die Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Einrichtungen in der Brain City wichtige Aufklärungsarbeit. Expert*innen informieren die Öffentlichkeit und stehen Politik und Gesellschaft beratend zur Seite, um der Verbreitung des Corona-Pandemie entgegenzuwirken.

Hier eine Übersicht über Online-Informationen prominenter wissenschaftlicher Einrichtungen zu Projekten, Maßnahmen, Hilfsangeboten und aktuellen Fallzahlen.

  • Die Charité – Universitätsmedizin Berlin forscht weiter daran, das Virus zu bekämpfen. Auf ihrer Schwerpunktseite zum Coronavirus findet sich Aktuelles .
  • Auch am Max-Delbrück-Centrum (MDC) wurde die Sars-Cov-2-Forschung intensiviert.
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) ist im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie momentan die wohl meistzitierte Forschungseinrichtung Deutschlands. Das RKI informiert u.a. über Fallzahlen und Risikogebiete und gibt aktuelle Risikobewertungen heraus. 
  • Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft? Der Expertendienst zur COVID-19-Pandemie der Freien Universität Berlin (FU) vermittelt Ansprechpartner*innen zu nicht medizinischen Themen.
  • Die Ausbreitung des Corona-Virus wirft viele Fragen auf. Brain City-Botschafter Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, beantwortet sie in seinem Corona-Podcast auf NDR Info und gibt darin zugleich ein tägliches Update zur Situation. 
  • Spezifische Handlungsempfehlungen und Informationen zum Corona-Virus bietet die CovApp der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Online kann ein Fragebogen ausgefüllt werden. Einzelne sollen damit selbst besser einschätzen können, ob ein Arztbesuch oder Corona-Virus-Test notwendig ist.
  • Die Corona-Seite der Senatskanzlei Berlin gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage in der Hauptstadt. Darüber hinaus bietet sie Informationen zu Maßnahmen, Quarantäne-Regelungen, Untersuchungsstellen und vieles mehr. (vdo)

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