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    Corona-Virus – Was passiert in der Brain City Berlin?

Die Mitte Dezember beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Hochschulbetrieb werden bis zum 24. April 2021 fortgeführt. Darauf haben sich die die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen geeinigt. Die Bearbeitungfrist für Abschluss- und Hausarbeiten ist bis zum 31. Mai 2021 verlängert worden. Das Sommersemester 2021 soll dann planmäßig zwischen dem 1. und 12. April starten – zunächst im digitalen Modus. Nach wie befinden sich die Berliner Hochschulen in Stufe 2 des Berliner Stufenplans für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen. Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen leisten viele hochkarätige Expert*innen der Brain City Berlin wichtige Arbeit: Sie forschen, informieren, klären auf und stehen Politik und Gesellschaft beratend zur Seite. Wo finden Sie welche Informationen? Und welche Maßnahmen umfassen die aktuellen Regelungen für die Berliner Hochschulen? Hier eine Übersicht.

Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor auch den Betrieb von Forschung, Lehre und Verwaltung an den Berliner Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Im Zuge des am 13. Dezember beschlossenen bundesweiten Lockdowns haben sich die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen auf die Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Reduktion von Kontakten und Ansteckungsgefahren verständigt. Die Maßnahmen werden analog der Bund-Länder-Beschlüsse bis zum 24. April 2021 fortgeführt. Das Sommersemster 2021 soll dann planmäßig zwischen dem 1. und 12. April starten – zunächst im digitalen Modus.

Nach wie vor befinden sich die Hochschulen in Stufe 2 des Berliner Stufenplans für den Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen. Der Plan umfasst drei Stufen. Seine Zielsetzung: den Hochschulen größtmögliche Planungssicherheit für die Durchführung von Lehre und Forschung zu geben und zugleich den Infektionsschutz sicherzustellen. Bereits im Oktober standen zwei der Corona-Ampeln des Landes Berlin auf Rot.   

 

Aktuelle Betriebseinschränkungen für die Berliner Hochschulen

  • Bis zum 24. April 2021 finden an den Hochschulen keine Präsenzveranstaltungen statt.
  • Ausnahmen: Bereits geplante Präsenzprüfungen (inklusive Aufnahmeprüfungen) sowie zwingend erforderliche Praxisformate, die nicht in digitaler Form durchgeführt werden können. Die Teilnehmerzahl ist dabei auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. Für Studierende ist die Teilnahme freiwillig, bei Nichtteilnahme entstehen ihnen keine Nachteile. Für Abschluss- und Hausarbeiten werden die Hochschulen entsprechend ihrer jeweils geltenden Rahmenordnungen die Bearbeitungszeiten um 4 Wochen verlängern oder vergleichbare Regelungen treffen.
  • Die Abgabefrist für Abschluss- und Hausarbeiten wurde bis zum 31. Mai 2021 (Ende des Wintersemesters) verlängert.
  • Unaufschiebbare medizinpraktische Formate der Charité – Universitätsmedizin Berlin dürfen weiterhin stattfinden.
  • Wissenschaftliche Bibliotheken bieten bis zum 24. April 2021 nur Leihbetrieb und Online-Service an.
  • Kontakte und eventuelle Fahrtwege wurden als Beitrag zum Schutz der Hochschulmitglieder und zur Eindämmung der Pandemie weiter eingeschränkt.
  • Beschäftigte, deren Tätigkeiten arbeitsorganisatorisch und technisch nicht zwingend eine Präsenz auf dem Campus erfordern, arbeiten weiterhin soweit wie möglich im Homeoffice.

Pressemitteilung der Berliner Senatskanzlei vom 30.3.2021

Am 24. Februar haben sich die Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung und die Berliner Hochschulen außerdem darauf geeinigt, dass das Sommersemster 2021 planmäßig zwischen dem 1. und 12. April starten soll. Der Vorlesungsbetrieb wird zunächst weiterhin digital durchgeführt. 

 

   

Berliner Stufenplan, Stufe 2: generelle Einschränkungen (gültig seit dem 20. Oktober 2020)

  • Staatliche, private und konfessionelle Hochschulen in Berlin sind bis zum 31. März 2021 (Ende des Wintersemesters 2020/21) nicht für den Publikumsverkehr geöffnet.
  • Lehrveranstaltungen werden grundsätzlich digital durchgeführt. 
  • Ausnahmen:  Praxisformate, die nicht digital durchführbar sind und Prüfungen dürfen unter Beachtung der grundsätzlichen Pflichten, der Schutz- und Hygieneregeln sowie der jeweils in den Hochschulen geltenden besonderen Bestimmungen in Präsenzform durchgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise Labor- oder Werkstattpraktika, Sportpraktische Übungen, künstlerischer Unterricht an Kunst- und Musikhochschulen oder praktischer Unterricht in medizinisch-klinischen Studiengängen und Präsenzformate zur Einführung von Studienanfänger*innen. An Praxisformaten dürfen maximale  25 Studierende teilnehmen.
  • Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist in allen Hochschulgebäuden verpflichtend. Vgl. SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung. 
  • Prüfungen und Lehrveranstaltungen finden nur statt, wenn sie nicht in digitaler Form durchgeführt werden können.  
  • Der Forschungs- und Verwaltungsbetrieb läuft unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsgebote und hochschulspezifischen Regelungen weiter.

Corona-Maßnahmen an Berliner Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Informationen und Aktionen der Berliner Wissenschaft zum Corona-Virus

Berliner Wissenschaftseinrichtungen erbringen einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des Corona-Virus. Darüber hinaus leisten die Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Einrichtungen in der Brain City wichtige Aufklärungsarbeit. Expert*innen informieren die Öffentlichkeit und stehen Politik und Gesellschaft beratend zur Seite, um der Verbreitung des Corona-Pandemie entgegenzuwirken.

Hier eine Übersicht über Online-Informationen prominenter wissenschaftlicher Einrichtungen zu Projekten, Maßnahmen, Hilfsangeboten und aktuellen Fallzahlen.

  • Die Charité – Universitätsmedizin Berlin forscht weiter daran, das Virus zu bekämpfen. Auf ihrer Schwerpunktseitezum Coronavirus findet sich Aktuelles .
  • Auch am Max-Delbrück-Centrum (MDC) wurde die Sars-Cov-2-Forschung intensiviert.
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) ist im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie momentan die wohl meistzitierte Forschungseinrichtung Deutschlands. Das RKI informiert u.a. über Fallzahlen und Risikogebiete und gibt aktuelle Risikobewertungen heraus. 
  • Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft? Der Expertendienst zur COVID-19-Pandemie der Freien Universität Berlin (FU) vermittelt Ansprechpartner*innen zu nicht medizinischen Themen.
  • Die Ausbreitung des Corona-Virus wirft viele Fragen auf. Brain City-Botschafter Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie an der Charité Berlin, beantwortet sie in seinem Corona-Podcast auf NDR Info und gibt darin zugleich ein tägliches Update zur Situation. 
  • Spezifische Handlungsempfehlungen und Informationen zum Corona-Virus bietet die CovApp der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Online kann ein Fragebogen ausgefüllt werden. Einzelne sollen damit selbst besser einschätzen können, ob ein Arztbesuch oder Corona-Virus-Test notwendig ist.
  • Die Corona-Seite der Senatskanzlei Berlin gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Lage in der Hauptstadt. Darüber hinaus bietet sie Informationen zu Maßnahmen, Quarantäne-Regelungen, Untersuchungsstellen und vieles mehr. (vdo)

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