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Der Berliner Wissenschaftspreis des regierenden Bürgermeisters

09.11.2018 | Anerkennung außerordentlicher Wissenschaftlicher Leistungen - der Berliner Wissenschaftspreis

Um besonders beachtenswerte Forschungsleistungen zu würdigen, zu fördern und in den öffentlichen Fokus zu rücken, verleiht der regierende Bürgermeister seit nunmehr elf Jahren den Berliner Wissenschaftspreis. 

Der Hauptpreis ist mit 40.000 Euro dotiert, das Geld fließt an die Einrichtung, an der die Wissenschaftsleistung erbracht wurde und unterstützt damit die weiterführende Forschung.
Im Zuge der Preisverleihung wird auch eine Nachwuchsleistung junger Wissenschaftler*innen unter 35 Jahren honoriert und mit 10.000 Euro gefördert.
 

Die Gewinnerinnen des Jahres 2018

 

Dieses Jahr ging der Berliner Wissenschaftspreis an
Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie.
Sie hatte 2012 mit Jennifer Doudna die erste wissenschaftliche Dokumentation zum Einsatz der CRISPR/Cas-Methode veröffentlicht, diese wurde von der Fachzeitschrift Science 2015 zum "Breakthrough of the Year" gekürt. Die Auszeichnung des regierenden Bürgermeisters Michael Müller ging nun für diese und weiterführende innovative Forschung auf dem Gebiet der Genregulation folgerichtig an Prof. Dr. Charpentier.

Den Nachwuchspreis erhielt Dr. Daniela Rupp vom Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitsprektroskopie. Sie sorgte für neue Erkenntnisse und Perspektiven in der experimentellen Ultrakurzzeitphysik mit hohem Potenzial für weiterführende Forschung.